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Haltung

Foto: Melissa Lobert Die Art und Weise, wie wir mit uns, den Menschen und der Welt umgehen, sagt eine Menge über uns aus. Wie wichtig es ist, sich selbst immer wieder zu überprüfen, ist für mich die Essenz meines privaten und beruflichen Lebens. Auf dem Papier und im Leben. Drei Versionen: I.  „Warum ärgert es dich so?“, fragte die Ente. Der Elefant schaute einen Moment in die Ferne. „Weil ich mir wünsche, dass Menschen zu dem stehen, was sie denken.“ „Und wenn sie es nicht tun?“ Der Elefant hob langsam die Schultern. „Dann ist das ihre Haltung.“ „Aber das fühlt sich ungerecht an.“ Der Elefant nickte. „Ja. Nur wird meine Haltung nicht besser, wenn ich mich zu lange an ihrer festhalte.“ Die Ente wurde still. „Und woran halte ich mich dann fest?“ Der Elefant lächelte. „An deiner eigenen.“

Melissas Textwunsch: „Mehr wollen, als zeitlich möglich ist“

„Ich schaffe das alles nicht!“, rief die Ente und flatterte hektisch von einer Idee zur nächsten. Der Elefant nickte. „Das glaube ich dir.“ „Aber ich will doch alles! Das Schreiben. Das Schwimmen. Freunde treffen. Arbeiten. Lesen. Aufräumen. Neue Ideen. Und wenn ich es nicht schaffe, bin ich sauer auf mich.“ Der Elefant schwieg einen Moment. „Weißt du, was mir auffällt?“ Die Ente schüttelte den Kopf. „Du behandelst die Zeit manchmal, als wäre sie beleidigt, wenn sie nicht mehr hergibt.“

Es sich gut gehen lassen, ist manchmal wie der Ballbesitz-Rekord der englischen Fußballnationalmannschaft ohne ein Tor

Foto: KI-generiert „Du hast ja heute schon Schwierigkeiten überhaupt zu schreiben anzufangen, geschweige denn eine Überschrift zu finden.“ Der Elefant lässt die Sätze neben ihr und der Tasse Kaffee auf der Bank auf dem Balkon Platz nehmen. „Es muss kein perfekter Tag werden. Du lässt es dir einfach auch mal gut gehen!“

Gedanken sind wie Wasser, das aus Waschmaschinen läuft

„Da kommt Wasser aus dem Badezimmer“, sagte der Elefant, so ruhig und gelassen, als würde er sagen „Schau mal, da steht ein Baum.“ „Ein kleiner See für mich, ein See für mich!“ rief die Ente, watschelte los und begann auf den Fliesen zu planschen. Vorbei mit der Ruhe, die auch vorher nicht wirklich eine gewesen ist, denn mit dem Wasser kamen die Gedanken zu ihr. Ihre eigenen Gedanken, die ihr nicht guttaten, die so vertraut waren, dass sie zwar bemerkte, dass es ihr nicht gut ging, aber sie wusste nicht genau, warum das so war.

Wieder nach Hause zurückgefahren und ein paar Runden geschwommen

Foto: KI-generiert Mit einem Sprung ins Wasser des menschenleeren Freibades, zurück in Iserlohn bei Nieselregen kühlte meinen bis über den Rand gefüllten Kopf etwas ab, denn der ist mit meinem üblichen Kopfkino und den zusätzlichen Denkvorgängen in den letzten Tagen echt heißgelaufen. So viele Ideen. So viel genussvolle und praktische (Essenvollverpflegung und Unterbringung in den Räumlichkeiten), empathische (Balance zwischen Pause, Entspannung und Aufgaben) und inspirierende Unterstützung, die viel Spaß gemacht hat. „Hä, wo bist du gerade. Komm zurück?“ „Bin doch da!“ „Nein, nur in deinem Kopf, nicht bei mir!“ So viel für mich. So viel nur für mich. Das ist für mich, die immer zuerst an die anderen denkt, echt nicht einfach auszuhalten gewesen. So viel zu bekommen und einfach (an)nehmen zu können, ist so in der Form, die MACH: Werk – Raum für Visionen von der Beratungsstelle MeLo anbietet, eine völlig neue Erfahrung für mich.

Geschwindigkeit ist nicht gleich Geschwindigkeit

Foto: KI-generiert Tag 1 mit Melissa und MACH: Werk _______________________ Ihr Kopf war randvoll. Über den Rand hinaus voll mit neuen Möglichkeiten, Ideen und ganz viel, dass sie so FERTIG mitnehmen konnte. Sie war fasziniert von einer neuen Art von Geschwindigkeit, die sie so inspirierend noch nie erlebt hatte. Sie lernte dabei etwas über Geschwindigkeit, das diese nochmal anders entsteht, wenn du die Dinge, die du tust, nicht nur schon sehr oft getan hast, sondern gerne tust! Randvoll, ohne Ablenkungen, die sie sonst von dem abhielten, was sie für sich machen wollte und machen konnte. Natürlich sorgte sie selbst für diese Ablenkungen!

Wie alles anfing

  Foto: KI-generiert Niemand wusste genau, wann er eingezogen war. Eines Morgens saß er einfach auf dem Balkon. Mit einer Kaffeetasse in der Hand und einer erstaunlichen Gelassenheit, die man einem Elefanten in einer gerade mal 50qm großen Wohnung eigentlich nicht zugetraut hätte. Er stellte keine großen Fragen. Er sagte nur: „Ist noch Platz?“

Und schon stehen sie alle da …

Foto: KI-generiert Ein Tag vor Melissa und MACH: Werk _________________________ Sie hat an diesem Nachmittag nicht mehr so viel zu tun, also könnte sie die so gewonnene Zeit nutzen, um schon einmal ihre Sachen für Morgen zu packen. Ein Teil freut sich unheimlich, ist aufgeregt und bleibt aber noch etwas verhalten, denn ein anderer Teil in ihr hört das und stellt sofort alle anderen in die erste Reihe und erklärt eindringlich, was noch für sie und auch sonst noch zu machen wäre. Das ist nichts Neues und ihr vermutlich genauso vertraut wie die erste Tasse Kaffee am frühen Morgen.