Ich bin Sabine – Sozialarbeiterin, Schreibbegleiterin und Mensch mit genügend Einfühlungsvermögen für jede Lebenssituation.
Seit über 25 Jahren begleite ich Menschen in der Jugendarbeit, in der psychosozialen Beratung und in der pädagogischen Begleitung von Bundesfreiwilligen.
Ich habe viele Geschichten gehört, gesehen, gespürt und irgendwann angefangen, sie aufzuschreiben.
Denn Schreiben war immer da.
Es war mein Weg, Dinge zu verstehen, zu ordnen und zu halten.
Ich schreibe und begleite Menschen mit Humor, mit Herz und mit echtem Interesse. Bei mir darfst du sein, wie du bist mit allem, was dich ausmacht.
Ich glaube daran, dass Worte uns halten können, wenn das Leben sich bewegt.
Schreiben ist eine Form von Begegnung, mit sich selbst und auch mit anderen.
Seit über zwanzig Jahren gestalte ich Schreibprojekte, in denen Menschen ihre eigene Stimme wiederentdecken.
Manchmal leicht,
manchmal tief,
manchmal überraschend und vor allen Dingen immer echt.
Auf meiner Reise besuchen mich immer wieder Protagonisten. Lange war es Henni, die mich mit ihren Fragen begleitet hat, mit ihrem Mut und ihrem Blick auf das Leben. Und dann, eines Tages, haben sich Elefant und Ente in mein Leben geschlichen.
Oder sollte ich viel mehr sagen: auf meinen Balkon?
Sie tauchten einfach auf.
Nicht laut, nicht spektakulär.
Foto: KI-generiert

Niemand wusste genau, wann er eingezogen war.
Eines Morgens saß er einfach auf dem Balkon.
Mit einer Kaffeetasse in der Hand und einer erstaunlichen Gelassenheit, die man einem
Elefanten in einer gerade mal 50qm großen Wohnung eigentlich nicht zugetraut hätte.
Er stellte keine großen Fragen.
Er sagte nur: „Ist noch Platz?“
Und weil auf dem Balkon ohnehin nur eine Decke, eine Ente mit blauer Kappe auf blauer
Bank, ein Hoodie, ein kleiner, grüner Tisch und viel zu viele Gedanken lagen, nickte sie.
„Natürlich.“
Seitdem war nichts mehr ganz wie vorher.
Der Elefant hatte nämlich eine besondere Aufgabe:
Er entschied nicht, welche Gedanken verschwinden mussten.
Er entschied nur, welche heute einen Platz auf dem Baldakonzwischen bekamen.
Manche Sorgen durften sich setzen.
Manche mussten noch eine Runde um den Block gehen.
Die Freude bekam grundsätzlich einen Stammplatz.
Die Sicherheit ebenfalls, allerdings mit der Auflage, nicht ständig den Wetterbericht zu
kontrollieren.
Und wenn die Hirngespinste ankamen, schenkte der Elefant ihnen erst einmal einen Kaffee
ein und fragte:
„Seid ihr wirklich wichtig – oder nur laut?“
