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Schwimmen ist wie Live-3D-Schreiben mit Sonne, Wind und Kaffee

Mein Kopf hat mit meinen Gedanken und Zweifel und blablabbla ein unglaubliches Theaterstück aufgeführt. Eines, das mich fast hätte verzweifeln lassen. Eben nur fast. Heute war mehr als fast da. Ein Teil von mir wollte soooooo gerne ins Wasser, dass alle Bedenken keine Chance hatten und ich sie alle mitgenommen habe und trotzdem im Wasser gewesen bin. Für mich. Mit mir. Eine Bahn kraulen und noch eine Bahn und noch eine. Danach, als die Beiden da waren, eine Mischung aus paddeln und schwimmen, gemeinsam, mit quatschen und lachen und einfach im Wasser sein.

Es sich gut gehen lassen, ist manchmal wie der Ballbesitz-Rekord der englischen Fußballnationalmannschaft ohne ein Tor

  „Du hast ja heute schon Schwierigkeiten überhaupt zu schreiben anzufangen, geschweige denn eine Überschrift zu finden.“ Der Elefant lässt die Sätze neben ihr und der Tasse Kaffee auf der Bank auf dem Balkon Platz nehmen. „Es muss kein perfekter Tag werden. Du lässt es dir einfach auch mal gut gehen!“

Gedanken sind wie Wasser, das aus Waschmaschinen läuft

  „Da kommt Wasser aus dem Badezimmer“, sagte der Elefant, so ruhig und gelassen, als würde er sagen „Schau mal, da steht ein Baum.“ „Ein kleiner See für mich, ein See für mich!“ rief die Ente, watschelte los und begann auf den Fliesen zu planschen. Vorbei mit der Ruhe, die auch vorher nicht wirklich eine gewesen ist, denn mit dem Wasser kamen die Gedanken zu ihr. Ihre eigenen Gedanken, die ihr nicht guttaten, die so vertraut waren, dass sie zwar bemerkte, dass es ihr nicht gut ging, aber sie wusste nicht genau, warum das so war.

Wie alles anfing

  Foto: KI-generiert Niemand wusste genau, wann er eingezogen war. Eines Morgens saß er einfach auf dem Balkon. Mit einer Kaffeetasse in der Hand und einer erstaunlichen Gelassenheit, die man einem Elefanten in einer gerade mal 50qm großen Wohnung eigentlich nicht zugetraut hätte. Er stellte keine großen Fragen. Er sagte nur: „Ist noch Platz?“