
Foto: KI-generiert
Mit einem Sprung ins Wasser des menschenleeren Freibades, zurück in Iserlohn bei Nieselregen kühlte meinen bis über den Rand gefüllten Kopf etwas ab, denn der ist mit meinem üblichen Kopfkino und den zusätzlichen Denkvorgängen in den letzten Tagen echt heißgelaufen.
So viele Ideen.
So viel genussvolle und praktische (Essenvollverpflegung und Unterbringung in den Räumlichkeiten), empathische (Balance zwischen Pause, Entspannung und Aufgaben) und inspirierende Unterstützung, die viel Spaß gemacht hat.
„Hä, wo bist du gerade. Komm zurück?“
„Bin doch da!“
„Nein, nur in deinem Kopf, nicht bei mir!“
So viel für mich.
So viel nur für mich.
Das ist für mich, die immer zuerst an die anderen denkt, echt nicht einfach auszuhalten gewesen. So viel zu bekommen und einfach (an)nehmen zu können, ist so in der Form, die MACH: Werk – Raum für Visionen von der Beratungsstelle MeLo anbietet, eine völlig neue Erfahrung für mich.
Ein ganzes Wochenende Zeit, um immer auf Augenhöhe gemeinsam
– an meinem Logo,
– an meiner Internetseite, den Texten, den Farben
– meine neuen Maskottchen dem Elefanten und der Ente für meine Angebote für biografisches Schreiben
– meinen Visitenkarten
– meiner Werbung in Form von Postkarten
– meinen ersten Videos bei Instagram
– an der notwendigen Technik
zu arbeiten, ist so unfassbar viel geschafft!
So viel geschafft!
Ich hatte oft so ein unfassbar großes Kopfkino, war oft im gedachten Unfähigkeitsmodus, in alten Glaubenssätzen, die mir erklärten, was ich doch alles wieder einmal nicht kann und stattdessen habe ich gleichzeitig im Tun gespürt (!) dass die Realität eine ganz andere war und ist.
Ich bin bei mir geblieben, nicht immer einfach, aber mit Humor hole ich mich wieder ein.
Ich habe mich nicht wie sonst selbst von mir abgelenkt und was anderes gemacht, wo ich mich scheinbar sicherer fühle.
Ich habe so viel mit Unterstützung geschafft.
Diesem letzten Wochenende ist schon so viel Vor- und Denkarbeit und nochmal mehr schreiben vorausgegangen, um nicht zu sagen, meine eigenen Schreiberfahrungen der letzten 25 Jahre, in denen ich selbst und mit anderen als Leitung und Kursteilnehmerin schreibend unterwegs gewesen bin, wurden in den letzten Tagen auf ihre Essenz zusammengeführt.
Ich habe mich durch das Schreiben, Energiearbeit, Gespräche und Begegnungen immer wieder neu reflektiert. Auch digitale Werkzeuge haben mich dabei unterstützt. So ist Wort für Wort und Schritt für Schritt der Moment entstanden, in dem ich mich für mich und mein TUN entschieden habe.
JETZT
ist der Moment
aus dem Denken
heraus ins Tun
zu kommen
Sichtbar zu werden
ich traue mich
mich zu zeigen
mit dem, was ich kann
mit dem, wer ich bin
mit mir
wenn ich bei mir bleibe
JETZT
und nie damit
aufhören
immer wieder
neu anzufangen
DANKE!
„Ich glaube, sie ist heute schwimmen gegangen, um abzutauchen und wieder mit sich selbst und mit dem, was sie fühlt, aufzutauchen!“, sagt der Elefant und schaut auf die regennasse Straße vor dem Balkon.
„Sie hat ihr Tauchspielzeug vergessen! Beim nächsten Mal!“, lacht die Ente. „Heute war sie ganz alleine dran, ohne Spiel und ohne Ablenkung.“
